Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Sonnenbrand

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Sonnenbrand
Therapie eines Sonnenbrands

Um Langzeitschäden zu vermeiden, sollte ein Sonnenbrand möglichst rasch behandelt werden. Zunächst sollten Betroffene die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und einen schattigen Ort aufsuchen. Betroffene Stellen sollten unter fließendem Wasser oder mit feuchten Umschlägen gekühlt werden. Je nach Schwere der Verbrennungen können kortisonhaltige Salben zur Therapie aufgetragen werden. Dies sollte jedoch genauso wie die Einnahme entzündungshemmender Medikamente in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Fetthaltige Cremes sind zur Therapie eines Sonnenbrands ebenso wenig geeignet wie alkohol- oder parfumhaltige Lotionen. Optimal ist hingegen das regelmäßige Eincremen mit stark wasserhaltigen Cremes, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Therapie eines Sonnenbrands

Die Therapie eines Sonnenbrands sollte so schnell wie möglich beginnen, um Langzeitschäden zu minimieren. Jeder Sonnenbrand „brennt“ sich im wahrsten Sinne des Wortes in das Gedächtnis der Haut ein, und manche Folgen werden erst Jahre später offensichtlich. Die Leitlinie „Täglicher Lichtschutz in der Prävention chronischer UV-Schäden der Haut“ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) rät, sofort aus der Sonne zu gehen und den Sonnenbrand mit feuchten Umschlägen zu kühlen. Je nach Schwere sollte in Absprache mit dem Arzt eine kortisonhaltige Lotion aufgetragen werden. Auch die Einnahme anti-entzündlich wirksamer Mittel sollte mit dem Arzt geklärt werden.

Therapie eines leichten Sonnenbrands

In der Regel gehören die Verbrennungen bei einem Sonnenbrand zu jenen ersten Grades. Diese sind zwar leichterer Natur, benötigen aber trotzdem eine passende Therapie. Zunächst sollten die betroffenen Hautstellen gekühlt werden, um Entzündungen einzudämmen. Hierzu eignen sich feuchte Umschläge. Anschließend sollte die Haut mit lipidhaltigen Lotionen versorgt werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Besonders geeignet hierzu sind stark wasserhaltige Cremes, die bis zu fünf Tage lang dreimal täglich auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden können.

Therapie: Die Kühlung der Haut nach einem Sonnenbrand

Wichtiger Bestandteil der Therapie eines Sonnenbrands ist die Kühlung der Haut. Empfohlen wird eine Kühlung mit Wasser, die sich in der häuslichen Umgebung mit fließendem Leitungswasser oder feuchten Umschlägen umsetzen lässt. Die Kühlung sollte rasch erfolgen, optimaler Weise innerhalb einer Stunde nach der Verbrennung, und etwa 5 bis 10 Minuten lang andauern.

Völlig ungeeignet zur Kühlung von Verbrennungen sind Eis oder Cool-Packs, da diese zu Kälteschädigungen führen können. Auch von einer Kühlung mit alkoholischen Mitteln wird abgeraten, da Alkohole recht schnell verdampfen und die hochempfindliche Haut reizen können. Die Kühlung lindert einerseits die Schmerzen, die die Verbrennung hervorruft, und verhindert andererseits den Übergang von der Verbrennung ersten Grades in eine des zweiten Grades.

Ungeeignete Maßnahmen zur Therapie eines Sonnenbrands

Da in der Regel bei einem leichten Sonnenbrand kein Arzt konsultiert wird, steht hier die Selbstbehandlung im Vordergrund. Oft kommt es dabei zu unsinnigen Maßnahmen, die keinerlei Wirkung haben, oder die Haut sogar zusätzlich reizen.

After-Sun-Lotionen sollten bei einem Sonnenbrand nicht aufgetragen werden, wenn sie Parfumstoffe enthalten, die zu Hautirritationen führen. Fetthaltige Cremes sind nicht zur Therapie eines Sonnenbrands geeignet, da sie zusätzlich die Hitze in der Haut stauen können.

Vorbeugung eines Sonnenbrands

Es ist möglich, einem Sonnenbrand vorzubeugen. Zum einen sollte direkte Sonneneinstrahlung, besonders die Mittagssonne vermieden werden. Zum anderen kann Kleidung vor Sonnenbrand schützen. Wer sich ein Sonnenbad gönnt oder einen Aufenthalt in der Sonne, der sollte nicht auf ein Sonnenschutzmittel mit entsprechendem Lichtschutzfaktor verzichten.

Andrea Fiedler-Boldt

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Die Haut verfügt zwar über eigene Schutzmechanismen, jedoch sind diese nicht ausreichend, um sich dauerhaft vor der schädigenden Wirkung direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Die verschiedenen Hauttypen, vom blassen Typen, dessen Eigenschutzzeit nur wenige Minuten beträgt, bis zum Hauttyp, dessen Pigmentierung ihn so gut schützt, dass ein Sonnenbrand nur selten vorkommt, müssen unterschiedlich geschützt werden. Den besten Schutz bietet das Meiden direkter Sonneneinstrahlung. Da dies jedoch nicht immer möglich ist, rät die DDG zu UV-dichter Kleidung und dem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzpräparaten. Sobald man einen Sonnenbrand bemerkt, sollte man einen schattigen Ort aufsuchen und die betroffenen Hautstellen kühlen, um Folgeschäden zu minimieren.

Die Ultraviolett-Anteile des Sonnenlichtes können schnell zu Verbrennungen der menschlichen Haut, also zur Entstehung eines Sonnenbrands führen, da ihre Schutzmechanismen häufig nicht ausreichen. Daher ist ein zusätzlicher Schutz der Haut gerade in den Sommermonaten unerlässlich. Entsprechende Kleidung bei Kleinkindern und Sonnencremes mit einem entsprechenden Lichtschutzfaktor sind hier ratsam. Häufig wird die Wirkung der Sonneneinstrahlung unterschätzt, etwa bei leicht bewölktem Himmel, Wind oder im Schatten. Doch auch wenn eine frische Brise eine angenehme Kühle verströmt, sollte man sich vor der Sonne schützen. Auch während der kühleren Monate kann eine Sonneneinstrahlung auf ansonsten bedeckte Haut schnell zu einem Sonnenbrand führen.

Therapie Sonnenbrand

Um Langzeitschäden zu vermeiden, sollte ein Sonnenbrand möglichst rasch behandelt werden. Zunächst sollten Betroffene die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und einen schattigen Ort aufsuchen. Betroffene Stellen sollten unter fließendem Wasser oder mit feuchten Umschlägen gekühlt werden. Je nach Schwere der Verbrennungen können kortisonhaltige Salben zur Therapie aufgetragen werden. Dies sollte jedoch genauso wie die Einnahme entzündungshemmender Medikamente in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Fetthaltige Cremes sind zur Therapie eines Sonnenbrands ebenso wenig geeignet wie alkohol- oder parfumhaltige Lotionen. Optimal ist hingegen das regelmäßige Eincremen mit stark wasserhaltigen Cremes, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.