Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Sonnenbrand

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Sonnenbrand

Links zu Sonnenbrand

Informationen zum Sonnenbad des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
www.sonne-mit-verstand.de

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG)
www.derma.de

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Bundesinstitut für Risikobewertung
www.bfr.bund.de

Aktion Lichtblick – Eine Initiative gegen Hellen Hautkrebs e. V.
www.aktionlichtblick.de

18. Februar 2020
Die Therapie von Psoriasis kann sich aus einer Basistherapie, einer Licht- und Badetherapie und einer medikamentösen Therapie zusammensetzen.
  
11. Februar 2020
Kinder haben eine besonders empfindliche Haut, sodass es häufiger zu Hauterkrankungen wie z. B. Milchschorf kommen kann.
  
02. Dezember 2019
Um die Wundheilung zu fördern sollte man die Wunde bedecken, um so Infektionen zu vermeiden. Darüber hinaus sollte auch die Haut um die Wunde herum sauber gehalten werden.
  
09. September 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten darauf achten, beim Sonnenschutz eine Creme zu verwenden, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist.
  
02. September 2019
Da die Hautveränderungen bei Psoriasis häufig auch an sichtbaren Hautstellen auftreten, kann dies Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen haben.
  

Die Haut verfügt zwar über eigene Schutzmechanismen, jedoch sind diese nicht ausreichend, um sich dauerhaft vor der schädigenden Wirkung direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Die verschiedenen Hauttypen, vom blassen Typen, dessen Eigenschutzzeit nur wenige Minuten beträgt, bis zum Hauttyp, dessen Pigmentierung ihn so gut schützt, dass ein Sonnenbrand nur selten vorkommt, müssen unterschiedlich geschützt werden. Den besten Schutz bietet das Meiden direkter Sonneneinstrahlung. Da dies jedoch nicht immer möglich ist, rät die DDG zu UV-dichter Kleidung und dem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzpräparaten. Sobald man einen Sonnenbrand bemerkt, sollte man einen schattigen Ort aufsuchen und die betroffenen Hautstellen kühlen, um Folgeschäden zu minimieren.

Therapie Sonnenbrand

Um Langzeitschäden zu vermeiden, sollte ein Sonnenbrand möglichst rasch behandelt werden. Zunächst sollten Betroffene die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und einen schattigen Ort aufsuchen. Betroffene Stellen sollten unter fließendem Wasser oder mit feuchten Umschlägen gekühlt werden. Je nach Schwere der Verbrennungen können kortisonhaltige Salben zur Therapie aufgetragen werden. Dies sollte jedoch genauso wie die Einnahme entzündungshemmender Medikamente in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Fetthaltige Cremes sind zur Therapie eines Sonnenbrands ebenso wenig geeignet wie alkohol- oder parfumhaltige Lotionen. Optimal ist hingegen das regelmäßige Eincremen mit stark wasserhaltigen Cremes, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Diagnose Sonnenbrand

Die typischen Symptome eines Sonnenbrands treten in der Regel nur wenige Stunden nach der intensiven Sonneneinstrahlung auf. Ein Arztbesuch ist in leichten Fällen zur Diagnose nicht zwingend notwendig. Nach etwa 24 Stunden erreichen die Symptome ihren Höhepunkt und klingen dann in der Regel wieder ab. Klagt der Betroffene jedoch neben Hautrötungen und Juckreiz über Kopfschmerzen oder Übelkeit, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Diese Symptome können auf einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag hinweisen, die zu einem Kreislaufkollaps und Ohnmacht führen können. Kleine Kinder sollten unabhängig von der Schwere des Sonnenbrands von einem Arzt untersucht werden.