Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Sonnenbrand

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Sonnenbrand

Links zu Sonnenbrand

Informationen zum Sonnenbad des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
www.sonne-mit-verstand.de

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG)
www.derma.de

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Bundesinstitut für Risikobewertung
www.bfr.bund.de

Aktion Lichtblick – Eine Initiative gegen Hellen Hautkrebs e. V.
www.aktionlichtblick.de

29. April 2019
Bei Hühneraugen handelt es sich um eine Hornschicht an den Füßen, die unmittelbar behandelt werden sollte.
  
25. April 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten vor der Anschaffung eines Haustieres einen Allergietest durchführen lassen, um eine Allergie auf Tierhaare auszuschließen.
  
17. April 2019
Vitiligo äußert sich durch weiße Flecken auf der Haut. Diese können sich im Verlauf der Erkrankung auf den gesamten Körper erstrecken.
  
15. April 2019
Neben einer gewissenhaften Durchführung der Basistherapie in Form von Cremes und Salben kann das Kühlen der Haut eine Linderung bei Juckreiz bringen.
  
10. April 2019
Bei androgenetischem Haarausfall kommen in der Regel die Wirktoffe Minoxidil oder Finasterid zum Einsatz.
  
Therapie Sonnenbrand

Um Langzeitschäden zu vermeiden, sollte ein Sonnenbrand möglichst rasch behandelt werden. Zunächst sollten Betroffene die direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und einen schattigen Ort aufsuchen. Betroffene Stellen sollten unter fließendem Wasser oder mit feuchten Umschlägen gekühlt werden. Je nach Schwere der Verbrennungen können kortisonhaltige Salben zur Therapie aufgetragen werden. Dies sollte jedoch genauso wie die Einnahme entzündungshemmender Medikamente in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Fetthaltige Cremes sind zur Therapie eines Sonnenbrands ebenso wenig geeignet wie alkohol- oder parfumhaltige Lotionen. Optimal ist hingegen das regelmäßige Eincremen mit stark wasserhaltigen Cremes, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Diagnose Sonnenbrand

Die typischen Symptome eines Sonnenbrands treten in der Regel nur wenige Stunden nach der intensiven Sonneneinstrahlung auf. Ein Arztbesuch ist in leichten Fällen zur Diagnose nicht zwingend notwendig. Nach etwa 24 Stunden erreichen die Symptome ihren Höhepunkt und klingen dann in der Regel wieder ab. Klagt der Betroffene jedoch neben Hautrötungen und Juckreiz über Kopfschmerzen oder Übelkeit, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Diese Symptome können auf einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag hinweisen, die zu einem Kreislaufkollaps und Ohnmacht führen können. Kleine Kinder sollten unabhängig von der Schwere des Sonnenbrands von einem Arzt untersucht werden.

Die Ultraviolett-Anteile des Sonnenlichtes können schnell zu Verbrennungen der menschlichen Haut, also zur Entstehung eines Sonnenbrands führen, da ihre Schutzmechanismen häufig nicht ausreichen. Daher ist ein zusätzlicher Schutz der Haut gerade in den Sommermonaten unerlässlich. Entsprechende Kleidung bei Kleinkindern und Sonnencremes mit einem entsprechenden Lichtschutzfaktor sind hier ratsam. Häufig wird die Wirkung der Sonneneinstrahlung unterschätzt, etwa bei leicht bewölktem Himmel, Wind oder im Schatten. Doch auch wenn eine frische Brise eine angenehme Kühle verströmt, sollte man sich vor der Sonne schützen. Auch während der kühleren Monate kann eine Sonneneinstrahlung auf ansonsten bedeckte Haut schnell zu einem Sonnenbrand führen.